Aktivitäten des VCS Graubünden
... für eine menschen- und umweltgerechte Verkehrspolitik
Petition für eine attraktive Zu(g)kunft in der Ostschweiz
06.04.2013. Eine Petition der Ostschweizer Verbände für den öffentlichen Verkehr bittet die Ostschweizer Kantone innerhalb der eigenen Region noch mehr Verkehr von den Strassen auf die Bahn zu verlagern. Im Kanton Zürich ist diese Verlagerungspolitik erstaunlich erfolgreich. In der übrigen Schweiz waren bisher kürzere Fahrzeiten in die Metropole Zürich das Hauptziel der Verkehrspolitik. Das verursacht mehr Verkehr und ausserdem hohe Belastungen der privaten und öffentlichen Kassen, der Umwelt sowie Überlastungen auf der Bahn und der Nationalstrassen.
Bahnanschluss bis Roveredo
05.04.2013. Die Diskussion während der Kampagne für die Olympischen Winterspiele 2022 in St. Moritz brachten widersprüchliche Versprechungen zum RhB-Ausbau wie Wolfgangtunnel und Direktanschluss Flughafen Kloten zutage. Gemäss Botschaft des Bundesrates zu „Graubünden 2022“ waren vor allem die ohne Olympischen Winterspiele geplanten Infrastrukturbeiträge aufgelistet, wie der Halbstundentakt Zürich–Chur und Doppelspurabschnitte der RhB. Das Schreiben vom Februar 2013 vom Bundesamt für Verkehr, dass der Bund sich nicht weiter am neuen RhB-Rollmaterial wie bis anhin mit 80% beteiligen will, führte zu weiterer Verunsicherung. Daher ist es gut, wenn wir in Graubünden realistische öV-Projekte anstatt konfuse Winterolympiaden planen, dazu gehört auch die Verlängerung der Tessiner S-Bahn Ticino-Lombardei (TILO) bis Roveredo.
Das Bündner Volk hat rechtzeitig den Stecker gezogen
03.03.2013. Mit grosser Freude nimmt das Komitee Olympiakritisches Graubünden den weisen Entscheid der Bündner Stimmbevölkerung zur Kenntnis, sich nicht in ein unkalkulierbares Olympiaabenteuer zu stürzen. Bündnerinnen und Bündner haben klar gezeigt, dass sie auch den zukünftigen Generationen gute Lebensbedingungen garantieren wollen: wirtschaftlich schuldenfrei, die Landschaft als Kapital erhalten und weiterhin Geld für die Unterstützung von nachhaltigem Tourismus, Bildung und Kultur zur Verfügung zu haben (Medienmitteilung des Komitees Olympiakritisches Graubünden).
Die 22. Velobörse von VCS und Pro Velo Graubünden
25.02.2013. Am Samstag, 16. März 2013, findet zum 22. Mal die Velobörse in der Ausbildungshalle auf dem Churer Kasernenareal statt. Das allseits beliebte jährliche Ereignis ist aus der Churer Agenda nicht wegzudenken.
Stopp «Fahrspass auf Umweltkosten»
22.02.2013. Seit dem Winter 2005/06 nutzt BMW die Flüelapassstrasse und den Schottensee auf der Passhöhe für sogenannte Winterfahrtrainings. Die Passstrasse unterliegt während dieser Zeit eigentlich der Wintersperre. Die Nutzung während einer Ruhezeit produziert viel Lärm und wenig Wertschöpfung. Mountain wilderness fordert zusammen mit dem VCS Graubünden und weiteren Umweltorganisationen darum mit einer Aktion vor Ort, dass der bis Ende 2013 gültige Nutzungsvertrag nicht verlängert wird und der Flüelapass im Winter ruhig bleibt.
Am 4. März beginnt der Alltag wieder
14.02.2013. Die Abstimmungskampagnen Pro und Contra Olympische Winterspiele 2022 kommen in die Schlussphase. Die meisten mögen es schon gar nicht mehr hören und lesen, was dafür oder dagegen spricht (Klartext von Stefan Grass im Bündner Tagblatt).
Bundesgericht schützt Tempo 30 in Sumvitg
30.01.2013. Das Schweizerische Bundesgericht hat die Beschwerde des TCS gegen das Urteil des Verwaltungsgerichtes des Kantons Graubünden zwar in einem untergeordneten formalen Punkt gutgeheissen, in der Sache selbst aber klar abgewiesen. Wie das Verwaltungsgericht ist auch das Bundesgericht zum Schluss gekommen, dass dem gravierenden Sicherheitsdefizit auf dem Hauptstrassenabschnitt von Sumvitg innerorts nur mit einer Temporeduktion Abhilfe geschaffen werden kann.