Stand der Luftreinhalte-Massnahmen im Kanton Graubünden
Trotz einiger Erfolge ist auch in Graubünden das Ziel einer guten Luftqualität noch nicht erreicht. Dies belegen die immer noch zu beobachtenden Grenzwertüberschreitungen bei den Luftschadstoffen Stickstoffoxid, Ozon und Feinstaub. In Graubünden gibt es zwar nur noch wenige Überschreitungen des Grenzwertes von Stickstoffdioxid, aber grosser Handlungsbedarf besteht beim Ozon und beim Feinstaub.
Das Amt für Natur und Umwelt Graubünden (ANU) überwacht die Emissionen aus Haushalten, Industrie und Gewerbe, der Land- und Forstwirtschaft und Verkehr regelmässig und setzt sich für dessen Reduktion ein. Der Kanton Graubünden versucht mit aktuellen und effizienten Luftreinhalte-Massnahmen gemäss dem Massnahmenplan (MPL, April 2007) die Voraussetzungen für die Einhaltung der LRV-Immissionsgrenzwerte zu schaffen. Dazu müssen die Emissionen der Luftschadstoffe Feinstaub (PM10) und Stickoxide (NOx) im Vergleich zu 2005 mittelfristig, also in absehbarer Zukunft mindestens um die Hälfte reduziert werden.
Der VCS Graubünden dokumentiert hier die effektiven Emissionen für die wichtigsten Luftschadstoffe in Graubünden. Dazu erhalten wir die Daten vom ANU und stellen diese hier in eigenen Graphiken vereinfacht zusammengefasst dar.
Mehr Informationen sind auf die Website des ANU: www.gr-luft.ch
Wichtig ist dem VCS Graubünden die Einhaltung der Schadstoff-Reduktionsziele gerade auch im Verkehrsbereich. Hier ist weiterhin grosser Handlungsbedarf schweizweit und in Graubünden!
