VCS Verkehrs-Club der Schweiz

Sektion Graubünden
VCS / ATE / ATA

Aktivitäten des VCS Graubünden

... für eine menschen- und umweltgerechte Verkehrspolitik

Graubünden im Halbstundentakt
22.09.2017. Die Schweizer Stimmbevölkerung beschloss am 9. Februar 2014 mit 62 Prozent ein Ja zur Vorlage zu Finanzierung und Ausbau der Bahninfrastruktur (FABI). Damit werden die Finanzierung wie auch der Ausbau der Bahninfrastruktur neu geregelt. Das heisst sowohl Betrieb und Unterhalt wie auch der künftige Ausbau werden finanziert.

Wandern und degustieren
23.08.2017. Die Spezialitäten-Wanderung führt am 3. September durch die Tektonikarena Sardona. Der Kulinarik- und Wanderanlass werde dieses Jahr erstmals durchgeführt und laufe unter der Flagge «Fahrtziel Natur». Darunter engagieren sich das Netzwerk Schweizer Pärke, der Verkehrs-Club der Schweiz und der Bündner Vogelschutz gemeinsam mit der Rhätischen Bahn und Postauto Graubünden seit 2016 in Kooperation.

Bahn- statt Autobahnausbau
26.07.2017. Die Diskussion jeden Sommer um den zunehmenden Reiseverkehr über die A13 und dies zudem als Ausweichroute zum Gotthard lässt auch immer wieder den gleichen Schluss zu: Wer Strassen säht, erntet Verkehr.

Alpen-Initiative vergibt Auszeichnung für absurde Transporte und sinnvolle Transportinitiativen
19.07.2017. Wer soll den Teufelsstein erhalten? Die Migros für ihren Neuseeländischen Hirschpfeffer? Oder das Luxuswasser, das von den Fidschi-Inseln 22'000 Kilometer zu uns in die Läden zurücklegt? Oder Emmi für ihre Alu-Dosen mit Caffè Latte, die mit Schweizer Milch in Deutschland abgefüllt und dann von Lastwagen zurückgefahren werden? Die Alpen-Initiative vergibt dieses Jahr erneut einen Teufelsstein für Unsinnstransporte. Sie zeichnet aber auch Projekte aus, welche Impulse für sinnvolle Transportinitiativen und zur Vermeidung von unnötigen Wegen setzen.

Von einmal 1000 Feuern zu heute 1000 Aktiven
07.07.2017. 1986 auf Schweizer Alpen brannten die ersten gemeinsamen Höhenfeuer von Alphirten. 1988 wurde die Idee einer europäischen Lichterkette aufgenommen. Mit diesen solidarischen Höhenfeuern wird Jahr für Jahr ein internationales Zeichen für die Erhaltung des natürlichen und kulturellen Erbes des Alpenraumes gesetzt.

Mehr Lastwagenkontrollen bedeuten besseren Alpenschutz
20.05.2017. Die Alpen-Initiative fordert den Bundesrat auf, die Lastwagen intensiver zu kontrollieren. So kann die Sicherheit auf den Strassen erhöht und für gleiche Wettbewerbsbedingungen im umkämpften Transportmarkt gesorgt werden. Davon profitiert die Bahn. Gewinnt sie Marktanteile hinzu, verringert sich die Zahl der alpenquerenden Lastwagen weiter – und davon profitieren die Alpen.

Atomkraft aus, erneuerbare Energie ein!
31.03.2017. Die Schweizer Atomkraftwerke sind ins Alter gekommen. Das Werk Mühleberg wird 2019 vom Netz gehen. Die andern Werke stehen öfter still und werden dem Beispiel Mühleberg mittelfristig folgen. Dies auch, weil sie kaum mehr rentieren. Dank der Energiestrategie 2050 müssen wir weniger Dreckstrom aus dem Ausland importieren. Das verbessert die Wertschöpfung in der Schweiz und ist besser für die Umwelt.

Halbstundentakt der RhB von Chur nach Thusis
29.03.2017. Bevor aber beim Astra der Ausbau der A13 zwischen Reichenau und Rothenbrunnen von zwei auf vier Spuren – inklusive Isla-Bella- und Plazzastunnel - gewünscht wird, wäre die RhB-Linie von Chur nach Thusis auf Halbstundentakt auszubauen.

Die 26. Velobörse von VCS und Pro Velo Graubünden
02.03.2017. Am Samstag, 18. März 2017, findet zum 26. Mal die Velobörse in der Ausbildungshalle auf dem Churer Kasernenareal statt. Das beliebte, jährliche Ereignis ist aus der Churer Agenda nicht mehr wegzudenken.

Das Bündner Volk hat Olympia den Zahn gezogen!
12.02.2017. Mit grosser Freude nimmt das Komitee Olympiakritisches Graubünden den Grundsatzentscheid der Bündner Stimmbevölkerung zur Kenntnis, sich nicht in ein unkalkulierbares Olympiaabenteuer zu stürzen. Bündnerinnen und Bündner haben damit den Entscheid von 2013 bestätigt und klar gezeigt, dass sie auch den zukünftigen Generationen gute Lebensbedingungen garantieren wollen: wirtschaftlich schuldenfrei, die Landschaft als Kapital erhalten und weiterhin Geld für die Unterstützung für Breitensport, Ganzjahrestourismus, Bildung und Kultur zur Verfügung zu haben.

Ja zum Radweg Trimmis – Chur
07.02.2017. VCS und Pro Velo Graubünden begrüssen das Radwegprojekt Trimmis - Chur, weil damit eine seit 31 Jahren aus Velokreisen geforderte Verbesserung für den Alltagsveloverkehr umgesetzt und eine schwerwiegende Lücke im Veloverkehrsnetz endlich geschlossen werden kann. Diese Velo-Verbindung über den Mittelweg ist attraktiv, direkt und sicher. Zudem verläuft die geplante Linienführung grösstenteils auf bestehenden Wegen und ist für Trimmis und für Chur kostengünstig.

Der IOC-Tross fährt nicht mit der Bahn
16.01.2017. Gute Verkehrsinfrastrukturen wie Strassen und Schienen mit oder ohne Olympischen Winterspiele sind in der Schweiz vorhanden. Fragen werfen bei einem solchen grossen Megasportanlass die zusätzlichen Transporte mit Shuttle-Bussen, der Vignettenpflichtigen Strassenbenützung, temporäre Parkplätze, ein Ringzugkonzept der RhB mit Busersatzdiensten in Gegenrichtung sowie die Einschränkungen der Einheimischen und Touristen während der Spiele auf. Keine Aussagen im Bewerbungsdossier werden zu den Helikopterflügen während der Bauzeit sowie während den Spielen gemacht.

Raubzug auf die Bundeskasse
04.01.2017. Mit dem neuen Nationalstrassen- und Agglomerationsfonds (NAF) droht der Schweiz eine Strassenoffensive wie in den 1960er Jahren, die unsere Landschaften in Betonwüsten verwandelt – ohne damit die Verkehrsprobleme zu lösen.